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Beifuss - Wegbegleiter der Reisenden

Früher sollen Wanderer und Pilger Beifuss in die Schuhe gelegt haben. Man glaubte, die Pflanze unterstütze Ausdauer und erleichtere lange Wege. Der Name "Beifuss" stammt vermutlich aus dem Althochdeutschen "bifouz" und wird oft als "am Fuss getragen" gedeutet.

Beifuss (Artemisia vulgaris) wurde in der traditionellen Kräuterkunde als Pflanze der Wärme und Bewegung geschätzt. Seine bitteren Inhaltsstoffe machten ihn zu einem beliebten Kraut rund um die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden – besonders nach üppigen Mahlzeiten.

Heute kennen viele Beifuss höchstens noch als Gewürz zu traditionellen Gerichten. Dabei kann die Pflanze viel mehr.

Vor allem die jungen Triebspitzen und Blätter besitzen ein intensiv bitter und aromatisch-würziges, leicht herbes Aroma. Schon kleine Mengen reichen aus um ein Wärmender Wildkräutertee in Kombination mit anderen Kräutern, wie Schafgarbe, Zitronenmelisse und Fenchel zu kombinieren.

In meinen Wildkräuter-Workshops entdecken wir Pflanzen nicht nur über Namen und Inhaltsstoffe, sondern über Erfahrung: Wir schmecken, riechen, sammeln Eindrücke, sprechen über traditionelle Nutzung und lernen die Natur wieder bewusster wahrzunehmen.

Denn jede Pflanze erzählt ihre eigene Geschichte.

Und manchmal beginnt genau dort etwas Neues – mit einem Spaziergang, einer Begegnung und einer Pflanze, die schon immer da war.

Beifuss (Artemisia vulgaris)
Beifuss (Artemisia vulgaris)

 
 

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Coiffure & Stilberatung

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