Der Wiesen-Bärenklau – kraftvolle Wildpflanze der Wiesen
- Barbara Dux

- 12. März
- 1 Min. Lesezeit
Im späten Frühling bis in den Sommer hinein erhebt sich der Wiesen-Bärenklau mit seinen grossen, weissen Blütendolden über die Wiesenlandschaft. Die robuste Pflanze kann bis zu anderthalb Meter hoch werden. Ihre grossen, tief gelappten Blätter erinnern etwas an Bärenpfoten – daher auch ihr Name.
Schon früh im Jahr treibt der Bärenklau seine kräftigen Blätter aus und bietet vielen Insekten Nahrung. Besonders Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge besuchen seine reichhaltigen Blüten.
Verwendung in der Wildkräuterküche
Der Wiesen-Bärenklau ist eine vielseitige Wildpflanze, bei der mehrere Pflanzenteile verwendet werden können.
Junge Blätter
Die jungen Blätter im Frühling sind noch zart und aromatisch. Sie schmecken leicht würzig und können verwendet werden für:
Wildkräutersuppen
Kräuterfüllungen
gemischt in Wildkräutersalaten
Kräuterpesto
Wichtiger Hinweis – Verwechslungsgefahr
Der Wiesen-Bärenklau gehört zur Familie der Doldenblütler. In dieser Pflanzenfamilie gibt es auch giftige Arten, weshalb eine sichere Bestimmung sehr wichtig ist.
Besonders bekannt ist der deutlich grössere und problematische Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum). Sein Pflanzensaft kann in Verbindung mit Sonnenlicht starke Hautreaktionen verursachen. Der Wiesen-Bärenklau ist hingegen wesentlich kleiner und deutlich weniger problematisch.
Trotzdem gilt:👉 Wildpflanzen immer nur sammeln, wenn sie sicher bestimmt sind.



