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Giersch: Vom Gartenfeind zum Superfood

Der Frühling erwacht und mit ihm eine Fülle an wilden Kräutern, die unsere Wiesen und Gärten bevölkern. Unter ihnen findet sich ein besonderer Kandidat: der Giersch, oft als hartnäckiges Unkraut verschrien, doch in Wahrheit ein kulinarischer und gesundheitlicher Schatz.


Der Giersch verdient besondere Aufmerksamkeit. Während Gärtner verzweifelt gegen seine unterirdischen Ausläufer kämpfen, übersehen viele seinen aussergewöhnlichen Nährwert. Besonders die ersten jungen Triebe im Frühjahr sind zart und aromatisch. Ältere Blätter werden fester und eignen sich besser zum Kochen.


Giersch ist nicht nur schmackhaft, sondern auch nährstoffreich. Die Pflanze enthält reichlich Vitamin C, Provitamin A, Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium. Der Gehalt an Mineralstoffen übertrifft viele Kulturgemüse.

Statt Giersch mühsam zu bekämpfen, lohnt es sich, ihn als kostenlose, vitaminreiche Bereicherung des Speiseplans zu betrachten. Regelmässiges Ernten schwächt die Pflanze und hält sie in Schach, während Sie gleichzeitig von ihren wertvollen Inhaltsstoffen profitieren. Eine Win-Win-Situation für alle, die bereit sind, ihre Perspektive auf dieses bemerkenswerte Wildkraut zu ändern.​​​​​​​​​​​​​​​​



 
 
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